Monbrée
Fashion Victim
Fotografie

Mode muss man schon auch aushalten. Es gibt ja kaum eine Branche, die lauter und vollkommen überzeugt von sich behauptet, ständig Neues in die Welt zu setzen – wo doch im Grunde jede und jeder genau weiß, dass es so viel Neues in so kurzer Zeit gar nicht geben kann und soll.

Mode muss man schon auch aushalten. Es gibt ja kaum eine Branche, die lauter und vollkommen überzeugt von sich behauptet, ständig Neues in die Welt zu setzen – wo doch im Grunde jede und jeder genau weiß, dass es so viel Neues in so kurzer Zeit gar nicht geben kann und soll. Ganz zu schweigen von den – naja, wie soll man es nennen – doch nicht ganz neurosefreien Betriebszuständen mancher ProtagonistInnen der Modewelt, von den ModeschöpferInnen über die ModeschöpferproduktvorführerInnen bis zum Modeschöpferdrumherumbegleitpersonal.

Fazit: Mode ist dann gut auszuhalten, wenn man sie nicht allzu ernst nimmt (das gilt, nebenbei bemerkt, auch für andere Dinge im Leben). – Folglich versucht das Fotoprojekt »Fashion Victim« für die neue Gürtel- und Taschenkollektion der Tiroler Designerin Monbrée (deren Arbeiten man zum Beispiel auch in der Serie »Vorstadtweiber« wiederfindet), die Modewelt und ihre Gepflogenheiten auf die Schaufel zu nehmen: Flapsig werden da Grundmaterialien wie Leder und Stoffe etwas zweckentfremdet und manch weniger harmonische Kombination ironisch in Szene gesetzt. We are schließlich all Opfer of fashion.

Kunde

Monbrée

Art Direction

Thomas Schrott, Sophia Höretzeder

Fotografie

Thomas Schrott

Assistenz

Pia Marktl

Models

Sophia Hanel und Thomas Hechensteiner

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“Clothes aren’t going to change the world. The women who wear them will.” Anne Klein – um nicht zu sagen: The people who wear them will.

Projektbeschreibung